Marlies Blauth

Blauth

Mensch – Natur – Spiritualität sind meine Themen, ich arbeite daran sowohl bildend-künstlerisch als auch literarisch. Für mich als Synästhetikerin verwischen sich die Grenzen, mich haben immer Übergänge, Zusammenflüsse, Synthesen interessiert. So unterscheide ich beispielsweise nicht zwischen Malerei und Grafik – und tänzele im übrigen ständig auf dem Schwebebalken zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Ich suche das Geheimnisvolle im Alltäglichen, sehe die Normalität als »Wunderkammer«, in der es täglich etwas zu entdecken gibt.

Baltes

Meinen künstlerischen Ausdruck habe ich von zweidimensionalen Arbeiten bis hin zur prägnanten Ausprägung der dritten Dimension (Relief-und Materialbilder, Rauminstallationen) entwickelt.
Die Schattenbildung als Bestandteil und dynamisches Element wird in meine Werke einbezogen.
Ich arbeite mit Formen der Fantasie und Natur oder setze vorgegebene Formen in fremde Bezüge.
Die Farbe Weiß dominiert in meinen Arbeiten, ebenso der Stoff Leinen.
Die neueren Arbeiten greifen mit konzentrierter Symbolik zentrale Themenfelder der Gegenwart auf und arbeiten mit Visionen von Gegensätzen: Harmonie und Disharmonie, Ganzheit und Zerstörung.