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Barbara Wolff

Die Arbeiten von Barbara Wolff beziehen sich auf den BAUHAUS Künstler Oskar Schlemmer, ausgehend von seinen zeichnerischen Skizzen. Fünf Arbeiten: Büttenpapier / Tusche und Aquarellpapier / Tusche

Hommage à Oskar Schlemmer. Titel: Tanzszene; Figuren; In Bewegung; Figur im Raum / blau;
Figur im Raum / rot

Karl Emil Wiele

o.T.; Basaltguss; BxHxT 11x11x12cm; Bauhaus…rechter Winkel…klare Formen…keine Schnörkel… Materialgerecht….industriell herstellbar….preisgünstig!

Katherine Tinteren-Klitzke

Zu den Leitlinien der BAUHAUS-Bewegung gehörten das Prinzip der Reduktion und die Berücksichtigung der Möglichkeit einer seriellen Produktion. Sowohl in der Architektur, im Möbel- und Textildesign als auch in der Kunst lagen die Schwerpunkte unter anderem auf reduzierte Formen und klare Farben.

Von meinen neueren Arbeiten entsprechen die Collagen dieser Idee. Das Textile nahm in der BAUHAUS-Bewegung einen wichtigen Platz ein. Weiß, Schwarz und Orange, die Farben eines Stoffentwürfs von Anni Albers, finden sich zufällig in diesen Collagen wieder.

Waltraud Schroll

Als Figurinen bezeichnet man im Bühnenwesen „eine vom Theatermaler entworfene Kostümzeichnung“ oder „ein Modellbild für Theateraufführungen“. Oskar Schlemmer hat diese Figurinen 1916 – 1920 für sein „Triadisches Ballett“ gezeichnet. 1922 wurde das Triadische Ballett in Stuttgart uraufgeführt. (Trias = Dreizahl, Dreiklang). Schlemmers Formensprache zeigt eine große Affinität zur drechslerischen Formengebung. Nach seinen Zeichnungen entstanden gedrechselte Figurinen aus verschiedenen ungefärbten Hölzern. „Mit meinen drei Skulpturen habe ich mich von Oskar Schlemmers Formensprache inspirieren lassen und mit meiner künstlerischen Arbeitsweise verknüpft.“

Siegfried Rubbert

Die gezeigten Fotos (Aufnahmen) entstanden am 19. Juni 2014 kurz nach der Wiedereröffnung des rekonstruierten Meisterhaus Gropius am 26. Mai 2014. Der Entwurf des Berliner Büros Bruno-Fioretti-Marquez spielt gekonnt mit Unschärfen und will damit das Original nicht imitieren, sondern durch eine bewusst unscharfe Erinnerung aufrühren, entfesseln, erregen.

Uwe Will

Mit einer frischen Idee Mosaik 2018 (Fotografie 200 cm x 75 cm) hat Uwe Will in den letzten Monaten des Jahres 2018 ein Mosaik in gewohnter sorgfälltiger Ausführung entworfen und produziert. Das aus original Muranoglas gefertigte Kunstwerk besteht aus vielen tausend Teilchen und hat die Abmessungen 4 Meter x 1,5 Meter und ziert eine private Hauswand in Hagen. In die Gestaltung dieser Arbeit läßt der vielseitige Künstler Uwe Will Ideen des Bauhaus einfließen.

Bernhard van der Minde

Die Vorlage zu meinem Bild „Rückblick 2019“ ist das Werk „Bauhaustreppe“ von Oskar Schlemmer, Museum of Modern Art, New York. Ich sah mich auf Grund der Themenstellung „Bauhaus“ veranlasst, auf den besonderen politischen Aspekt der Bauhausgeschichte hinzuweisen und dessen katastrophale Folgen seit 1932/33, in die das Bauhaus, die deutsche Kultur, das deutsche Volk und fast die ganze Welt durch den Nationalsozialismus gestürzt wurde. Oskar Schlemmer malte dieses Bild, als die Stadt Dessau unter dem Druck der Nationalsozialisten auf Grund des Vorhandenseins kommunistischer Zellen die Schließung des Bauhauses zum 1.Oktober 1932 anordnete. Das Bild wird als Manifest zu diesem Ereignis gesehen, zeigt es doch junge Menschen, optimistisch, zukunftsgerichtet das Treppenhaus hinaufsteigen und sich in diesem weiten, lichten Raum von großer Transparenz aufwärts bewegen mit den Rücken zum Betrachter. Damals ahnte man noch nicht, was bevorstand.

Gabriele Schulz

Die Kunst des 19. Jahrhunderts war mehr oder weniger nach rückwärts gewandt.

Sie war eine Stilimitation des Historischen, so stark, dass es zweifelhaft schien, ob die Entwicklung eines eigenen Stils noch möglich sei. Sie wurde möglich durch die Bauhaus-Schule. Sie ersetzte das Ornamentale. Mit dem Satz „form follows function“ verkündete sie den ästhetischen Reiz des ornamentlosen, durch Proportion und Beschaffenheit für sich selbst sprechenden Materials. Kunst und Technik bildeten eine Einheit. Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe waren wesentliche Gestalter dieser Stilrichtung. Ihnen gilt meine Arbeit.

Jürgen Schlothauer

Jubiläumsanstrich‘

ist die ironisch malerische Antwort auf die „weiße“ Bauhaus Moderne unter Verwendung der Primärfarben. Die einzelnen AußenWände wurden jeweils wie Bildflächen behandelt.

Bauhaus Inspirationen‘

beziehen sich auf die theoretischen Überlegungen des Bauhaus-Lehrers Wassily Kandinsky zu den elementaren bildnerischen Mitteln – Punkt Linie und Fläche – und auf Paul Klee, die den Bildnerischen Mitteln selbst, unabhängig von ihrer Funktion der Naturdarstellung die Kräfte des Neubildens zutraute.

Die nach- oder abbildende Funktion der Bildnerischen Mittel wird also abgelöst, indem sie als autonome Mittel beim Bildermachen verwendet werden.

Siegfried Rubbert

Die Bearbeitung, Benutzung wie auch Baumängel führten zu vielfältigen Gebrauchsspuren auf dem Fußboden der HAGENRING Galerie. Diese Muster aufnehmend ergibt sich ein Spiel mit dem Boden in sowohl gewollter Anordnung als auch unbewusster Unordnung. Symmetrie ergibt sich durch die Körper-Formen des Spieles in sich selbst. Die Ästhetik folgt der manchmal zufällig sich ergebenden Aufstellung oder auch bewusst gewählten Anordnung entlang Linien, Brüchen oder durch Gebrauch entstandenen Abdrücke und Mustern.